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Gärten der Renaissance

Erste „italienische Gärten“ am Bodensee

Spätestens im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts Renaissance-Gärten am See entstanden. Nach ihrer Herkunft werden sie auch „Italienische Gärten“ genannt.

Geometrie und Wasser, Grotten und Mechanik

Ganz nach dem Vorbild der Antike existierten repräsentative Stadtpalais und Landsitze. Während sich in den Städten nur versteckte Spuren der ursprünglich von hohen Mauern umgebenen Gärten erhalten haben, finden sich auf dem Land einige Zeugen dieser faszinierenden Epoche. Hier wurden Terrassenanlagen, die durch Treppen miteinander verbunden waren, bevorzugt. Als wichtige Gestaltungselemente galten Geometrie, Perspektive und Wasser. Grotten und Mechanik spielten ebenfalls eine bedeutende Rolle. Skulpturen zählten zur Grundausstattung einer solchen Anlage. Im Landschaftspark von Schloss Arenenberg am Untersee z.B. haben sich ebenso wie auf der Insel Mainau Spuren dieser Zeit erhalten. Wer sie zu entziffern weiß, findet sie begeisternd. Der Terrassengarten des Reichlin-von-Meldegg-Haus in Überlingen besticht nicht nur durch seine Lage, sondern zählt auch zu den frühesten Beispielen italienischer Renaissance im deutschsprachigen Raum.

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